Die romanische Chorturmkirche wurde etwa 1250 erbaut. Auffällig ist
das rechteckige Kirchenschiff, der eingezogene Chorturm und die halb
runde Apsis. Im Turm finden sich die typischen gekuppelten romani-
schen Fenster. 1642 wurde das Kirchenschiff erhöht und verlängert,
die Emporen ein- und die Sakristei angebaut. Wesentliche Umbauten
aus dem 19. Jahrhundert prägen den Raum bis heute: die Orgel
wurde 1883 von Conrad Geißler aus Eilenburg gebaut, die Bleiglas-
fenster 1891/1892 eingesetzt. Sie zeigen Jesus mit Brot und Wein
sowie Geburt, Taufe, Kreuzigung und Auferstehung. In den Jahren
1978 bis 1980 wurde der Innenraum umgestaltet, der Altar entfernt
und aus Eichenholz neugestaltet. 2005 ersetzte man die Stahlglocken
von 1920 durch neue Bronzeglocken. Die Stahlglocken wurden auf
dem Friedhof aufgestellt.
Bemerkenswert sind die Grabtafel für Otto von Wolframsdorf, einem
berühmten sächsischen Architekten, und die barocken Grabdenkmäler
der Familie Thumshirn, besonders das Epitaph für Christiane Sophie
Thumshirn aus grauem und weißem Marmor.